Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ſich ſogleich zu ihm zu begeben, um ſeinen See⸗ gen zu empfangen. Schweſter Conſtanze erklärte im frommen Eifer, daß ſie nichts angelegentlicher wuͤnſche, und daß ſie ſchon, als ſie das Angeſicht dieſes Gottes⸗Mannes geſehen, alle Ermuͤdung der Reiſe vergeſſen habe. Julia zeigte ſich bereit ihr zu folgen; ſelbſt die Fuͤhrer der W wollten ſie begleiten. E Einem Heiligen ſich zu nahen, ihm auß dieſer Erde ſeine Verehrung zu beweiſen, hieß ſich ſchon jetzt der Seegnungen verſichern, die er dafuͤr über diejenigen ausſchuͤtten wuͤrde, welche ihn, ehe ihn 6 noch der Himmel aufgenommen, verehrt hatten. Die Reiſenden ſtiegen nun erſt die innere Treppe des Thurmes, dann auch die kleinere ganz freie Treppe hinauf, die ſie bis zu einer kleinen Plattforme neben dem Heiligen fuͤhrte. Der Pater Venanz redete ihn zuerſt an. — Gebenedeiter Senoch, ſagte er zu ihm, ich komme auf Befehl des Erzbiſchofs von Tours hierher, um die heiligen Regeln des Kloſters zur heiligen Maria vom Schrein den frommen Jungfrauen mitzutheilen, welche ſich in dieſem