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Die Schweſter Maria hatte jebt das Gewand mit der Kappe herbeigebracht, worin Julia in das Kloſter gekommen war. Auf ein Zeichen der Aebtiſſin warf es jene Julien um, und be⸗ deckte ihr den Kopf mit der Kappe. Die beiden Nonnen traten hierauf zu ihr, und ohne mit ihr zu ſprechen, faßte ſie jede an einem Arme, und ſo ſchritten ſie mit ihr nach der Thuͤre zu. Ein krampfhaftes Zittern hatte Juliens ganzen Koͤr⸗ per ergriffen. Sie leiſtete indeſſen keinen Wider⸗ ſtand, und empfand ſelbſt eine Anwandlung von Freude, als ſie bemerkte, daß man ſie durch die Thore des Kloſters fuͤhrte; das Emathmen der freien Luft ſchien ihr ſchon ein Anfang der Be⸗ freiung. Eine verſchloſſene, von zwei ſtarken Maulthieren getragene Saͤnfte erwartete ſie im Hofe, dieſe war umgeben von vier Dienern des Kloſters. Man ließ ſie zuerſt hineinſteigen; Ju⸗ lia fuͤrchtete, die Schweſter Conſtanze, die man ihr genannt hatte, moͤchte dieſelbe weiße Frau ſeyn, an deren Hinterliſt ſie nun nicht mehr zweifeln konnte. Mit Vergnuͤgen aber bemerkte ſie daß es die andere Nonne war, welche ſie


