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Schweſter Conſtanze hat, nach ihrer unerſchöpf⸗ lichen Milde, es uͤber ſich nehmen wollen, Euch an dieſen ſichern Ort zu führen, wo die Luft ſelbſt, die Ihr athmet, Euch mit der Heiligkeit derer durchdringen wird, die vor Euch hier gelit⸗ ten und Gott die Ehre gegeben haben. Geht, meine Schweſtern, moͤge unter Eurer Leitung die Tochter des Goutoſen den n zum Heile be⸗ ginnen. Wohin wollt Ihr nih denn bringen n fragte Julia.
Ihe braucht das nicht zu wiſſen! verſetzte die Aebtiſſin.
Es wuͤrde, meiner Meinung nach, einer ro⸗ miſchen Buͤrgerin, der Tochter eines Senators nicht geziemen, erwiederte Julia, wenn ich meine Zuſtimmung zu einer ungerechten, gewaltſamen Behandlung geben wollte; allein es wuͤrde meiner gleichfalls unwuͤrdig ſeyn einen unnutzen Kampf zu beginnen. Ich bin in Eurer Gewalt, macht mit mir, was Ihr wollt! und Gott, dem wir Beide dienen, wird die unterdruͤckte— raͤchen!


