Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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fahren, daß Ihr noch immer eine irreligiöſe Ab⸗ neigung gegen unſere heiligen Geſebe zeigt, daß Ihr die Gnade verſchmaͤht, die wir Euch da⸗ durch angedeihen laſſen wollten; daß wir Euch in dieſen ſtillen Aufenthalt der Gluͤckſeligkeit auf⸗ nahmen, und daß Ihr fortfahrt den ſuͤndlichen Neigungen Eures verderbten Herzens zu folgen⸗ Unſere Pflicht erfordert es, nichts zu unterlaſſen, damit Eure Augen von dem Lichte des Lebens erleuchtet werden. Beſonders da der Stellver⸗ treter des Allerhoͤchſten und unſers Herrn, des heiligen Martin, auf Erden beſchloſſen hat, daß Ihr nie wieder aus den Haͤuſern der Kirche ent⸗ laſſen werden ſollt. Allein es iſt auch unſere Pflicht, Alles zu thun, daß nicht ein einziges von der Anſteckung ergriffenes Schaaf die ganze Heerde verderbe. Wir ſind es unſern ehrwuͤrdi⸗ gen Schweſtern ſchuldig, ihnen jede Gemeinſchaft mit der Gottloſen zu erſparen, und Euch an einen Ort zu bringen, wo Ihr zwar das Wort des Herrn vernehmen, und ein heiliges Beiſpiel benutzen, aber keinesweges Gutes mit Boͤſem vergelten koͤnnt, wie Ihr es wohl mwöchtet. Die