Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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dachte, eine andere Unglckliche wurde woht nun bald das nemliche Recht auf die Ihrigen erwer⸗ ben. Sie vergaß vorzüglich ihre Schreibtafel nicht mit dazu zu fuͤgen und unterſuchte genau die Spitze des Griffels, indem ſie ſich zu erin⸗ nern ſchien, daß dieſes Inſtrument von Stahl, womit man auf die mit Wachs uͤberzogenen Ta⸗ feln ſchrieb, mehr als einem Römer ſchon dazu gedient hatte, ſich auf einmal von dem Leben und der Gefangenſchaft zu befreien. Nachdem ſie das kleine Paket zurecht gemacht, und es unter den Arm genommen hatte, wandte ſie ſich zur Schweſter Maria mit den Worten: Nun bin ich fertig!* Julia wurde hierauf in das Sprechzimmer gefuͤhrt, wo ſie die Aebtiſſin erwartete. Zwei Nonnen bloß befanden ſich nebſt ihr daſelbſt. In der einen erkannte Julia die weiße Frau, welche ihr die naͤchtlichen Beſuche gemacht hatte, die andere aber war ihr bis jetzt noch nicht zu Geſichte gekommen. Fulia Severa, fagte die Aebtiſſin zu ihr, wir haben von unſern getreuen Dienerinnen er⸗