einige Nahrung zu Euch, damit Ihr Euch zu den Beſchwerden der Reiſe ſtaͤrket. Felix und Julia hatten die Wahl nicht, ob ſie dieſe Einladung annehmen oder ausſchlagen woll⸗ ten. Sie folgten ihren Waͤchtern in einen der unterirrdiſchen Saͤle, wo ein großes Feuer ange⸗ zuͤndet war, und eine Tafel ſich darbot, frugal be⸗ ſetzt mit Brodt, Milch, trockenen Fruͤchten und geſalzenen Fiſchen. 2 12 Ihr muͤßt Euch nun uberzeugt haben, ſagte der Prieſter zu den Gefangenen, daß aller Wi⸗ derſtand unntz ſeyn wuͤrde. Wollt Ihr nun frey⸗ willig verſprechen demſelben zu entſagen, ſo will ich Euch ſogleich die Hände wieder frei geben. Felir und Julia fuͤhlten Beide gleicher Weiſe, daß ſie keinen andern Entſchluß faſſen konnten. Sie verſprachen Nichts zu thun, um ſich zu ver⸗ theidigen oder zu entfliehen, bis ſie außerhalb der unterirrdiſchen Gewolbe ſeyn wuͤrden, und der Prieſter ließ ſie hierauf beide losbinden. So ſehr auch die ſtrafbare Gewaltthätigkeit, womit man Julien und Felir der Freiheit beraubt hatte, ihren Zorn und Unwillen erttgen mußte,
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