Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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lung uͤber die Gefahr aus, worin ſich ſein Herr befand, bald uͤber die eines neuen Anfalls von Rheumatism, der er ſich ſelbſt ausgeſetzt hatte. Der Prieſter Martin war duͤſter und verſchloſ⸗ ſen, bisweilen warf er unwillige Blicke auf den Julius Severus, und man hoͤrte, wie er halb⸗ laut wuͤnſchte und flehte, daß die Strafe, die den Gottloſen treffen muͤßte, nicht auch den Unſchuldigen mit zu Grunde richtete.

Nachdem der letzte Bote, auf deſſen Rück⸗ kehr man mit der meiſten Sehnſucht gewartet hatte und der vom Diocles abgeſchickt worden war, die Nachricht gebracht, daß alle an den Ufern der Loire angeſtellten Nachforſchungen fruchtlos geweſen waͤren, verlangte Julius Se⸗ verus einen Fuͤhrer und Pferde, und nachdem er ſich einige Stunden aufs Bett geworfen, wo er jedoch den Schlaf nicht fand, zog er noch vor Tages Anbruch nach den Trümmern des Panstempels. Die Römer, welche Anhaͤnger der ehemaligen Religion geblieben waren, hatten durch den Oppoſitionsgeiſt ſchon mehr Religio⸗ ſität bekommen, ihre Philoſophen hatten den