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Der Tag verſtrich und man ſahe blos die Boten, die man nach allen Richtungen ausge⸗ ſandt hatte, einen nach dem andern nach No⸗ viliacum zuruͤckkehren. Jeder brachte Verſiche⸗ rungen des Eifers und der Wachſamkeit von Seiten derer mit, zu denen er geſchickt worden
„warz allein jeder kam zuruͤck, ohne Etwas ge⸗ ſehen, ohne Etwas Beſtimmtes erfahren zu ha⸗ ben. Die Hirten hatten nichts von der Annä⸗ herung einer Parthei der Bagauden vernommen, die Legionarier hatten auf dem Sande keine Spur von Anlanden veme kt, die Uferbewohner der Loire hatten keine Fahrzeuge voruͤbergehen ſehen. Der Tag verſtrich zu Noviliacum in Niedergeſchlagenheit und Traurigkeit. Sylvia, von den Quaalen ihrer Angſt aufs Aeußerſte angegriffen, hatte ſich zu Bett gelegt, und ein Anfall von Fieber, mit Geiſtesabweſenheit ver⸗ bunden, hinderte ſie, daß ſie Niemand ſehen und ſprechen konnte. Julius Severus ſchritt, von ſeinen Beſorgniſſen und Schmerzen gefoltert, ſchweigend in den großen Saͤlen des Schloſſes umher. Eudoxius druͤckte bald ſeine Verzweif⸗


