Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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uͤber den Troſt, und aus dem Marc Aurel üher die Seelenſtärke, welche er nur in ſeinem Ge⸗ daͤchtniſſe auffinden konnte; allein als endlich der Tag ſich zu neigen begann und er eine feuchte Luft um ſeine Ohren wehen fuͤhlte, ließ ihn die Be⸗ ſorgniß fuͤr ſich ſelbſt wegen der Schmerzen des Rheumatismus, Denen er ſich ausſetzen wuͤrde, wegen der Kälte der Nacht, der Entbehrung des Schlafs, der Unbequemlichkeit, die er in jeder Hinſicht empfand, die claſſiſchen Troͤſtungen ver⸗ geſſen und dem Strome ſeiner Beredſamkeit Ein⸗ halt thun. Er verſuchte vergebens Sylvien zu uͤberreden, daß ſie doch fuͤr die Nacht einen andern Aufenthalt ſuchen möchte, und da er keine Ant⸗ wort von ihr erhalten konnte, ſo wandte er ſich an Diocles, an Dumnorix, an die Schiffer, an die Sclaven, und erklaͤrte dieſen Alles, was er von einer ſo im Freien zugebrachten Nacht fuͤr Sylvien fuͤrchte; allein Diocles und Dumnorix, welche ſelbſt in duͤſteres Nachſinnen verloren wa⸗ ren, antworteten ihm nur durch einſylbige Aeußerun⸗ gen, und Sylvia ſchien gegen dieſen indirekten Angriff eben ſo unempfindlich zu ſeyn, als ſie es