Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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muͤſſe, welche ſich bei Julien durch Zeichen der Freude und des Schmerzes zu erkennen gegeben habe. Indeß Felir die Hand, welche ſie nicht zuruͤck⸗ zog, mit Küſſen bedeckte, antwortete er ihr auf das, was ſie im Herzen trug und durch Worte

nicht laut werden ließ. Er ſagte ihr, daß er ſie

auf's leidenſchaftlichſte liebe, ſie liebe, wie er nie geliebt habe und wie er nie wieder lieben werde, und daß er nur durch ſie ſein Gluͤck erhalten, nur auf ſie ſeine Hoffnung bauen könnez daß ihn, auf's

Neue mit ihr vereint, keine Macht der Welt wie⸗

der von ihr zu trennen vermöge, und daß er keine Furcht kenne, welche ihn beſtimmen moͤchte, einem Gluͤcke zu entſagen, das nur allein in ihre Haͤnde gegehen ſey⸗

Wir ſind Beide noch frei, ſagte er zu ihr, warum wollten wir u einem fremden Willen unterwerfen? Warum ſollte ich aller Gluͤckſelig⸗ keit entſagen? Warum alle Hoffnung des Lebens aufgeben, wenn das Opfer von meiner Seite Dein Schickſal nicht milder macht? Warum ſollte

ſelben, uͤber die Empfindung unentſchieden bleiben