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werkern, Fiſchern und Landbauern bewohnt gewe⸗ ſen waren. Sie konnten keine Anſpruͤche auf eine zierliche Architektur machen; allein ſie waren doch nach der Reihe geſtellt, und die Straßen verrie⸗ then eine gewiſſe Reinlichkeit. Blos die Thüren waren verſchloſſen und durch einige Fenſter konnte man im Innern die Dachbalken und die der ver⸗ ſchiedenen Etagen erblicken, welche uber einander zuſammenſfielen, ſo wie die aufgehaͤuften Trüm⸗ mern und die Verödung, welche an die Stelle des ehemaligen haͤuslichen Lebens hier getreten
war. Eudorius lehrte ſeine beiden Gefährtinnen die
roͤmiſchen Bauwerke von den celtiſchen unterſchei⸗
den, die, welche dem Gottesdienſte der Druidrn
gedient hatten, von denen, die eine politiſche oder n†litäriſche Beſtimmung gehabt haben mochten. Er erzählte ihnen, welche religibſe Gebrauche jedes Jahr die Prieſter der Carnuten nach Heſodunum gerufen hätten, welche bedeutende Begebenheiten in der Geſchichte Galliens ſich mit der Erinnerung an dieſe Veſte verknupften; allein dieſe ganze ge⸗ uhrte Abhundlung hat ſich eben ſo wenig bis auf


