Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3038

beſtimmt ſchien, noch mehrere uͤber ſich hingehen zu

ſehen.

Die Eitadelle, welche alle dieſe Ruinen be⸗ herrſchte, beſtand aus fuͤnf ungeheuern Thuͤrmen, welche in Geſtalt eines griechiſchen Kreuzes ge⸗ ordnet waren, deren hoͤchſter und ſtaͤrkſter ſi ſich in der Mitte erhob und durch ſtarke Courtinen mit

den uͤbrigen verbunden war. Dieſe runden Thuͤr⸗

me, um welche ſich oben eine zierliche Corniche

öog und die faſt nach dem Modelle des Grabmals

der Cecilia Metella unweit Rom gebaut zu ſeyn

ſchienen, waren ganz und gar mit behauenen Steinen oder mit Marmor bekleidet. Sie ſtamm⸗

ten nicht von den Celten her, ſondern aus den erſten Zeiten der roͤmiſchen Herrſchaft in Gallien. Sie waren damals an die Stelle noch älterer Bau⸗

werke getreten, deren Geſtaltung ſelbſt jett ver⸗

geſſen war. Zwiſchen dieſen Thuͤrmen und dem

Fluſſe war auf dem Abhange des Huͤgels die Stadt Heſodunum ſelbſt erbaut. Die ehemaligen Pa⸗ läſte der galliſchen Großen, wovon man kaum

noch einige Spuren fand, hatten kleinen, niedri⸗ gen Haͤuſern Platz gemacht, die ehaden von Hand⸗