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den ſoll, die ſich eines geſegneten Eigenthums zu er⸗ freuen haben.
Faſt zu gleicher Zeit trat Emil von Salbach von der einen Seite mit ſeinem Comödien⸗Onkel, wie er ihn nannte, feſtlich gekleidet, ein und auch Franz wurde unter den Gäſten bemerkt, ohne daß man darauf geachtet hatte, wie er hereingekommen ſei und leiſe fragend, was ein Comptoir⸗Diener in einer ſo erleſenen Geſellſchaft zu ſu⸗ chen habe. Noch höher ſtieg aber das Erſtaunen, als Goldfuß jetzt von der Gegenwart ſeines Dieners Notiz nahm und ihm freundlich zunickte.
Endlich war der große Moment gekommen. Der Haus⸗ herr räusperte ſich, trat in die Mitte des Kreiſes und ſprach die gewichtigen Worte:
„Die verehrte Geſellſchaft wird neugierig ſein, wes⸗ halb ich Sie ſo gewiſſermaßen Hals über Kopf zu mir eingeladen habe? Man erfahre, daß es ſich um die Ver⸗ lobung meiner Tochter handelt.“
Ein lautes Glückwünſchen und Fußſcharren erhob ſich. Aus dem allgemeinen Chaos der Redensarten wurden nur einzelne Töne und Worte vernehmbar.
„Oho!“ ſagte überraſcht ein junger Student, der ſelbſt einige Hoffnung genährt hatte und eine ältliche Mam⸗ ſell in ſeiner Nähe ſeufzte:„Wie unendlich rührend!“ Mehrere aber riefen kecken Muthes:„Mit wem? Mit wem?“
Da trat der alte Herr von Salbach, oder vielmehr deſſen Stellvertreter vor und ſagte:
„Mit meinem Neffen, wenn Sie es gefälligſt ge⸗ ſtatten wollen.“


