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„Euer Edlen,“ ſagte Franz gut gelaunt,„irren ſich zu meiner Betrübniß ſehr. Ich bin ganz einfach der Meinung, daß Fräulein Eliſabeth morgen mit dem jun⸗ gen Herrn von Salbach verlobt werden ſoll.“
„Das ſoll ſie, mein Herr; das ſoll ſie.“
„Nun alſo. Sie ereifern ſich um nichts, denn ich glaube ganz daſſelbe. Es freut mich außerordentlich und ich verſpreche mir einen köſtlichen Spaß davon. Wie vielmehr muß dies bei Ihnen der Fall ſein, der Sie die Hauptperſon des kleinen Luſtſpiels ſind. Ach, wenn es doch nur erſt morgen wäre.“
„In der That, mein Herr, die ſchweren Deſertweine.“
„Sie meinen, ich wäre betrunken?“ lachte Franz. „Leicht möglich. Vielleicht hat auch die Freude, die Ue⸗ berraſchung mich um das letzte Reſtchen meines Verſtan⸗ des gebracht. Sei dem, wie ihm wolle; ich bin doch wegen Morgen außer mir. Leben Sie wohl, theurer Herr!“
„Der Menſch iſt ein ausgemachter Narr,“ brummte Emil vor ſich hin.„Ich will mich aber nach Hauſe be⸗ geben, denn hier wird es unausſtehlig langweilig. Bin ich erſt verheirathet, geht es am Tage nach der Hochzeit in die Reſidenz, denn in dieſem langweiligen Neſte bleibe ich keine Stunde länger, als ich muß.“
Er eilte in ſein Hotel, um die lieblichen Abend⸗ ſtunden auf dem grünen Plan des Billards zu ver⸗ träumen.
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