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Glöckchen und Schellen : heitere Erzählungen / von Heinrich Smidt
Entstehung
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Bewerbung keinen beſonders glänzenden Erfolg haben wird. Ich bin nur Herr Franz ſchlechtweg.

Niemals verlange ich etwas anderes zu ſein, ent⸗

gegnete ſie lebhaft.

Dank Ihnen für dies Geſtändniß, aber Ihre Aeltern ſcheinen anderer Meinung zu ſein. Sie protegiren einen jungen Cavalier...

Von dem ich nichts wiſſen will. Hören Sie! Gar⸗ nichts. Herr Emil von Salbach iſt mir zuwider und ich will lieber als alte Jungfer ſterben, ehe ich mich mit ihm verheirathe. Sobald mein Vater mit mir darüber ſpricht, werde ich es ihm gerade heraus ſagen.

Mamſell Eliſabeth hatte dieſe Worte nicht ohne Eifer geſprochen. Man ſah es an dem feurigen Blick des Mannes, mit welcher Wonne er die Erklärung ſeiner Ge⸗ liebten entgegen nahm. Dieſe aber, ſich beſinnend, er⸗ kannte, daß ſie gar nicht hätte deutlicher ſein können und nichts konnte der lebhaft Erröthenden willkommener ſein, als die Stimme des Hausmädchens, die ſich jetzt eben in der Ferne vernehmen ließ.

Man ruft mich! ſagte ſie haſtig und entfernte ſich ſchnell, ohne Franz noch einmal anzuſehen. Dieſer rief ihr ein freundliches Lebewohl nach und ſagte zu ſich ſelbſt:

Der Onkel wird ſich freuen, wenn er ſieht, wie weit ich ſchon vorgeſchritten bin. Es macht mich ſehr glück⸗ lich, daß ich ſeinen Wunſch erfüllen und zugleich meinem

Herzen genug thun kann.