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der junge gnädige Herr ſich entſchuldigen ließ, nicht ſelbſt Ihnen eine Viſite im Garten abſtatten zu können. Er ſei ſehr preſſirt, ſagte er. Sein Onkel ſei vor einer Stunde angekommen und mit dieſem werde er ſpäter zu erſcheinen die Ehre haben.“
„Was? Der Onkel!— Frau! Nun iſt die Geſchichte richtig!— Bisher habe ich noch nicht daran glauben wollen.— Gehen Sie immer voran, Herr Matthias!— Nun komm, Madame Goldfuß, begieb Dich in's Haus und ſorge für die Gäſte, die uns gemeldet ſind; dann aber ſprich mit Deiner Tochter, damit ſie nicht unerwar⸗ tet mitten in die Verlobung hineinplumpt. Sie muß doch, nach altem Gebrauche, ſich erſt ein wenig zieren und drein reden. Komm nur! Komm!“
Während dieſes Geſpräch in dem vordern Theil des Gartens gehalten und abgebrochen wurde, ereignete ſich in dem entfernteren Theile deſſelben eine Scene anderer Art. Dort wandelte in dem Schatten einer dichtbelaub⸗ ten Lindenallee Mamſell Eliſabeth Rebecca Goldfuß, das ſchöne Köpfchen geſenkt, nicht rechts noch links blickend, aber mit einem angenehmen Lächeln, das um ihre Lip⸗ pen ſpielte. Während ſie nun, allem Anſchein nach, nichts von dem ſah, was um ſie her vorging, hörte ſie deſto mehr auf das, was in ihrer Nähe geſprochen wurde und beſagtes freundliches Lächeln verrieth, das ſie es gern hörte.
Und wer ſprach zu ihr?


