„Das verbitte ich mich!“ ſchrie der Schützen⸗Major und griff nach ſeinem Schädel.
„Noch ſitzt er feſt,“ beruhigte ihn der Actuar.„Und damit er, ſammt den unſern feſt bleibe, müſſen wir uns zuſammen nehmen. Hört mich, Männer. Wie die Damen als Herzoginnen und Gräfinnen uns bei dem Feſte behandeln, ſo wollen ſie uns von jetzt ab ſtets behandeln. Das iſt die endliche Pointe des feinen Complotts. Sie bemerkten, daß die Damen etwas von unſerm Vorhaben merkten. Nehmen wir das als ein Merkzeichen für unſer künftiges Handeln und ſeien wir aufmerkſam.“
„Machen Sie doch nicht ſo ſchanderöſe Wortwitze!“ ſchalt der Rektor.„Das iſt ja ein abgebleichter Saphir.“
„Und doch leuchtet es oft wie Rubinen!“ ſagte der Actuar lachend und fixirte die Naſe des Rektors. Ernſt⸗ haft, Ihr Herren. Es geht uns an den Hals. Wir müſſen uns unſerer Haut wehren, ſo gut wir können.
Das begriffen ſie, und als die Geſellſchaft ſpät aus⸗ einander ging, feſt entſchloſſen, nicht einen Zoll breit von der geraden Linie zu weichen, gab es Viele unter ihnen, die ſich auffallende Schwankungen zu ſchulden kommen ließen.
Das Feſtprogramm war erſchienen und die Kritik trat in ihre Rechte. Zwölf Damen hatten um die Eliſabeth gelooſt und eilf davon waren vor Wuth außer ſich, weil die zwölfte die höchſte Nummer zog. Emerentia Gruben⸗ meyer war die Glückliche, die von einer jungfräulichen Fabrikbeſitzerin zur jungfräulichen Königin eines Fabrik⸗ landes erhoben wurde.
Die Dame, welche nie gezittert, wußte ſich auch jetzt


