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Die Kirche war gedraͤngt voll, die jungen Burſche ſtanden in zwei Reihen von der Kirchenthure bis an die Kirchenpforte, durch welche die Brautleute kommen ſollten. Mar⸗ garethe ſtand braͤutlich geſchmuͤckt am Fenſter und harrte auf den Braͤutigam. Endlich kam
dieſer mit ſeinem Pflegevater angefahren, Mar⸗ garethe empfing ihn kalt und froſtig. Der Zug in die Kirche begann, vorauf ging Oheim Hackert, dieſem folgte das Brautpaar, dann der Foͤrſter und die Foͤrſterin und die uͤbrigen Verwandten des Haufes. Als der Zug den Kirchhof betrat, erſchien der Prediger in der Kirchthuͤr, die jungen Burſche bewillkomin⸗ ten das Paar. Unter ihnen befand ſich der Fremde, der vor einigen Tagen im Gaſthof geweſen war. Dieſer ſchaute mit einein ern⸗ ſten und wehmuͤthigen Blick auf Margarethe, wobei ihm die hellen Thränen uͤber die Backen liefen. Als die Braut ſeiner anſichtig war⸗


