Die Spieler waren ermüdet und lagerten ſich um die gefüllten Krüge. Der Mann ſaß auf einem Stein, legte die Bälle neben ſich auf einen Haufen und ſah, wie abweſend, vor ſich hin. Das Weib trat dicht an ihn heran. Mit Thränen in den Augen und laut klop⸗ fendem Herzen rührte ſie ſeine Schulter an, indem ſie ihn in frieſiſcher Sprache fragte:
„Biſt Du mein Landsmann?“
Wie ein elektriſcher Schlag trafen dieſe Worte ſein
Ohr. Er ſprang auf und ſah ſie mit den halb er⸗
loſchenen Augen an. Ein gewaltiger Aufruhr ging in ſeinem Innern vor. Mit ſeinen Blicken ſchien er die vor ihm ſtehende Geſtalt zu verſchlingen. Er wollte die Hände nach ihr ausſtrecken, um ſie an ſich zu reißen und ließ ſie kraftlos wieder ſinken. Er wollte zu ihr reden, aber ſeine Zunge verſagte ihm den Dienſt. Nur einige unzuſammenhängende Töne brachte er hervor und unter krampfhaftem Schluchzen ſank er ohnmächtig zu⸗ ſammen. Laut aufſchreiend warf ſie ſich über ihn. Dieſer Auftritt erregte die Aufmerkſamkeit der Ma⸗ troſen. Sie erhoben ſich und eilten herbei. Einer, welcher glaubte, das Weib ſei eine Diebin, legte Hand an ſie. Aber ſchnell wie der Blitz ſprang der Mann empor und griff dem Geſellen wüthend nach der Kehle. Nur mit Mühe befreiten ihn ſeine Genoſſen. Lachend, ſchimpfend und zugleich mit einiger Scheu auf die beiden verwilderten Geſtalten ſchauend, erklärten ſie, mit toll⸗
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