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Cigarre weg und legte die Hand an den Griff des Gürtelmeſſers.
„Darf man Euer Gnaden, Sennor Don Matteo, fragen,“ ſagte Beppo, ſich vorſichtig zurückziehend,„ob Ihr jener Dame kürzlich einmal begegnet ſeid?“
„An den Galgen mit ihr und mit Euch!“ brauſte der Seemann auf.„Ich bin Euer Beider ganz und gar überdrüſſig und meine Geduld iſt am Ende.“
„Mutter aller Gnaden! Ich will Euer Ercellenza nicht weiter beläſtigen!“ rief Beppo mit ſcheinbarer Furcht und ſprang in den dichteſten Haufen.„Ich habe, was ich wollte und mache einem Anderen Platz. Leben Eure Excellenza viele tauſend Jahre.“
Der alte Matroſe war verſchwunden und an ſeiner Stelle erſchien eine Frau.
Matteo ſtand ſtill und blickte auf die Frau, die, einem ſteinernen Bilde gleich, einen Anblick des Erbarmens darbot. Inken Bork war es, die er mit ſich fortriß auf der Bahn des Laſters und die nun mit fahlem Antlitz, erloſchenen Augen und abgemagerten Händen vor ihm ſtand. Sie ſah ihn mit einem Blicke des tiefſten Haſſes an und eine fieberhafte Röthe ſchoß in ihre Wangen.
„Kennſt Du mich, Verräther?“ kreiſchte ſie ihm zu.
„Schätzchen, was verlangſt Du von mir?“ fragte er, ſie höhnend.„Befehlen Euer Gnaden über Dero ganz ergebenen Knecht.“ Dann aber den Ton raſch ändernd, rief er:


