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zu verrichten. Kaum aber iſt der junge Menſch eingetreten, als ein Hirſch wuͤthend auf ihn eindringt und ihn mit ſeinem hohen Geweihe zu durchbohren droht. Beherzt nimmt der Juͤngling ſein neben ihm liegen⸗ des Meſſer auf und in den Mund, erfaßt die knotigen Stangen des ſchnaubenden Wildes zuerſt mit beiden Haͤnden, zieht das Thier nieder, ſo daß daſſelbe auf ſeine Vorderlaͤufe kniet, haͤlt es in dieſer Stellung mit der lin⸗ ken Hand feſt und ſtoßt ihm mit der rechten das Meſſer in's Genick. Dennoch war der junge Wolfer noch nicht außer Gefahr, denn der Hirſch mit unglaublicher Staͤrke ſpannt alle ſeine Kraͤfte an und ſpringt auf, ſeinen Gegner ziemlich hoch mit emporzie⸗ hend. Jetzt nimmt der Hirſch die drohendſte Stellung an, allein der Burgherr erſcheint, hinter ihm Wolfer, beide auf ihren Waid⸗ roſſen. Sie ſprengen herzu. Kaum wird Siegwart des Meſſers und des hervordrin⸗ genden Schweißes am Hirſche anſichtig, als


