Hausglucks. Einige Erbſchaften verliehen der
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Geliebte iſt, wurde fuͤrſtlicher Gerichtsamt⸗ mann und galt in kurzer Zeit für einen der reichſten Maͤnner in der Reſidenz. Auch durch
dieſen Umſtand fuͤhlten die nie ruhenden Laͤ⸗
ſterzungen ſich berufen, entehrende Muthma⸗ ßungen uͤber den Herrn Gerichtsamtmann und deſſen Familie boͤswillig zu verbreiten. Man beſchuldigte ihn himmelſchreiender Un⸗ gerechtigkeiten, des Unterſchleifs und der Be⸗ ſtechung, da er doch ein ſtreng rechtlicher und braver Staatsbuͤrger, da er doch ein Mann war, dem als Richter, wie er ſich oft aus⸗ druckte, eine Hand voll Wahrheit mehr galt, als ein Land voll goldner Schurken. Doch eben der Gerechte iſt es, der viel leiden muß. Jemehr er aber beneidet ward, deſto beſſer gedieh das Wohl des Hauſes. Drei geſunde und wohlgeſtaltete Kinder, namlich ein Sohn — Robert— und zwei Toͤchter— He⸗ lene und Laurentia— ſind die Zierde der Ehegatten und der Schmuck der Krone des


