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ſeine Arbeit ging fuͤr den ganzen Tag herz⸗ lich ſchlecht von Statten. Froh war er daher,
als am Abende die Thuͤr wieder geoͤffnet
wurde und er in die freie Natur eintreten durfte. Mit einem tiefen Seufzer verließ er die Kapelle und ſchlendert⸗ verdruͤßlich dem ſtummen Manne nach. Im Schloſſe ange⸗ kommen, ſucht er ſehr fruͤh ſeine Lagerſtaͤtte auf, wo ihn der Gedanke, morgen werde Al⸗ les deſto beſſer gehen, troͤſtet und ihn bald in Schlummer wiegt. Doch mehr wie einmal ſtört der Traum vom großen weinenden Ko⸗ pfe den Schlaf des Ruhe beduͤrfenden Kuͤnſt⸗ lers. Der anbrechende Morgen fuͤhrt ihn wieder in die Kapelle. Anfangs gluͤckte ihm die Arbeit. Als aber der Thurmſeiger des Schloſſes, hier kaum vernehmbar, ſeine ſechs Hammerſchlaͤge auf der Glocke angebracht hat, laͤßt ſich auch ſch ieder die garſtige Er⸗ ſcheinung in der Niſche ſehen. Große Tro⸗ pfen gleiten auch jetzt von den bleichen Wan⸗ gen herab in den grauen dichten Bart. Da
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