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ich dich malen, Laurent ia! Ja, wenn ich nur wüßte——“ Indem er mit ſeinen Augen eine beſondere Stelle fixirt, die ſo eben von Sonnenſtrahlen beſchienen wird, die durch die Offnung in der gegenuberſtehenden Wand hindurchdringen, zeigt ſich ihm ein rieſenmaͤ⸗ ßiger Kopf mit ſtruppigem und empor ſtraͤu⸗ bendem Haar, das Sonderbarſte aber iſt, daß auf jeder Wange eine große Thraͤne lang⸗ ſam herunter gleitet, der bald eine zweite und dieſer eine dritte folgt und ſo fort. Dieſer Kopf war in einer hohen dunkeln Niſche und man konnte ihn nur zur Tag⸗ und Nacht⸗ gleiche ſehen, wenn die Sonnenſtrahlen Mor⸗ gens zwiſchen ſechs und ſieben Uhr die Niſche erhellten, indem ſie durch die öſtliche Fen⸗ ſteroͤffnung hindurch dringen. Die Fuͤrſtin hatte ihn daher nie geſehen, weil ſie zu dieſer Zeit nicht hier gegenwaͤrtig geweſen war. Der ſehr uͤberraſchte Maler kann ſich der Furcht nicht erwehren, wenigſtens will ihm weder Frühſtück, noch Mittagsmahl ſchmecken. Kurz,


