Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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unzuverlaͤſſig ſein da freiſprechen, wo ver⸗ urtheilt werden ſollte, und da verdammen, wo gerechtfertigt, wohl gar geruͤhmt werden. muͤßte. Wenden wir dieſe Einſchaltung auf des Malers Lichtung Lebensverhaͤltniſſe an, in wiefern dieſe gleichſam an die Kapelle ge⸗ bunden ſind und in wiefern das Wohl oder Wehe dieſes ſonderbaren Mannes von der Unterſuchung des Gewölbes mit abhaͤngt, ſo wird ſich uns, außer den obigen Erfahrungs⸗ ſaͤtzen, noch manche Wahrheit herausſtellen,

ja ſogar aufdringen. Doch muß bei Gewin⸗

nung ſolchen Reſultats die Bildungsſtufe, Denkweiſe, Gerechtigkeitspflege und ſo man⸗

ches Andere des ſiebzehnten Jahrhunderts in

Anſchlag gebracht werden.

Aus dem Hauſe beim Fortunen⸗Schachte ward, wie wir wiſſen, Georg Lichtung durch Diener ber fuͤrſtlichen Obrigkeit abge⸗ holt, wir blickten ihm einige Schritte weit nach, bis er den Berg hinab unſern Augen entſchwand. Gegenwaͤrtig nimmt er unſere