Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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So wie ſich im menſchlichen Leben die Schickſale aͤußerlich weit von einander ent⸗ fernter Individuen oft durchkreuzen, wie ſo⸗ gar entfernte Zeitraͤume ſich beruͤhren und heterogene Verhaͤltniſſe, entgegengeſetzte Lagen und Umſtaͤnde zuweilen ein harmoniſches Ganzes bilden; wie feindliche und einander widerſtrebende Kraͤfte nicht ſelten in einander verſchmelzen, kurz, wie oft die menſchliche Berechnung von Urſache zu Wirkung auf falſchen Hypotheſen ruht, oder wie nicht ſel⸗ ten der Schein taͤuſcht wie dieſes alles nicht beſtritten werden kann, ſo muß auch in einzelnen Fällen das Urtheil unſter Vernunft 1