22 Valentin Vor je in ter Felt keſehn, ſei ſie, Louischen auskenommen, die Allerſchoͤnſte!
Das war fuͤr Valentin genug, um darauf einzugehen. Er faßte es begierig auf, und ſchrob den armen Fred auf eine Weiſe, die großes Gelaͤchter erregte. Fred erklärte
ſtets von Neuem, er ſei„pis uͤper peite Ohren verliebt unt frage ten Teufel tanach, fenn auch tie kanze Felt es erfuͤhre.⸗
So verging der Abend in großeſter Heiterkeit, bis ſie entzuͤckt, um eilf Uhr aufbrachen. Noch an demſelben Abende theilte Valentin Louiſen, die auf ihn gewartet hatte, Vhitely's Einwilligung mit und erfullte ſie dadurch mit großer Freude.
Als er ging, war es zwoͤlf uhr vorbei; da 66 die Nacht, wenn auch dunkel, doch ruhig war, beſchloß er, recht langſam nach Hauſe zu gehen, obgleich er wußte, daß On⸗ kel John warten wuͤrde, bis er käme. Kaum hatte er jedoch das Haus verlaſſen, als eine ausgemergelte Geſtalt mit den äußern Zeichen des Wahnſinns, und unzuſammen⸗ hängende Worte mit ſich ſelbſt redend, hinter ihm her eilte, dann ploͤtzlich ſtehen blieb, dann ſich wieder aufmachte, aber⸗ mals ſtehen blieb, umkehrte, und bald lachend, bald ſtöh⸗ nend, weiter eilte.


