der Bauchredner. 241 beſonders darauf hinausliefen, daß er ſich zuvor erſt die 3 Liebe ſeiner Tochter erwerben wolle.
Valentin dagegen ſtellte ihm mit ſiegenden Gruͤnden vor, daß ſeine Einwilligung grade das beſte Mittel zu die⸗ ſem Zwecke ſein wuͤrde, und uͤberzeugte jenen endlich ſo ſehr, daß derſelbe erwiderte:
»Mag es denn ſein, ich weiß nichts mehr entgegenzu⸗ ſetzen. Der funfzehnte wird bald da ſein, aber je eher, deſto beſſer vielleicht. Mag es denn der funfzehnte ſein. Eins aber muß ich mir ausbedingen: Sie darf ſich nicht aus dem Hauſe jenes Mannes verheirathen.«
„Natuͤrlich nicht,« verſetzte Valentin,»ich habe bereits dafuͤr geſorgt und die noͤthigen Vorkehrungen getroffen. Am Morgen des vierzehnten verlaͤßt Louiſe mit meiner Mut⸗ ter Ravens Haus, um hier einzuziehen; wir ſpeiſen dann hier zuſammen, und am folgenden Morgen holen Sie die⸗ ſelbe zur Kirche ab.«
„Hervlich!« ſagte Whitely,»herrlich! Dieſes Arran⸗ gement hat meine ganze Billigung.«
In dem Augenblicke kehrte Fred zuruͤck, mit freudeſtrah⸗ lendem Geſichte. Louiſe hatte ihn Miß Lovelace vorgeſtellt, einer jungen Dame, die zu einer der Brautjungfern aus⸗
erſehen war, und»von allen ſchoͤnen Maͤdchen, die er Valentin Vor 1V. 16


