Teil eines Werkes 
2. Band (1840)
Entstehung
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250 Valentin Vor

»Was haben Sie beſtellt, mein Herr?« wandte ſich einer der Aufwärter an Valentin.

»Nichts. Was haben Sie zu eſſen?«

»Schinken und junge Huͤhner, mein Herr, gebra⸗

»Gut, gut! bringen Sie mir das ſobald als moͤglich,«

ſagte Valentin, der in der Aufregung ſeinen Magen ganz

vergeſſen hatte, und nun bemerkte, daß derſelbe leer ſei.

X Er hatte jedoch kaum Zeit, daruͤber nachzudenken, als die Teller ſchon vor ihm ſtanden, und nachdem er noch Wein beſtellt, begann er eine angenehme Operation, die die

heitere Scene noch reizender machte.

Da der Platz, an welchem er ſaß, ſo gelegen war, daß Jeder, der den Pavillon paſſirte, ihn ſehn mußte, ward er bald von der nämlichen griechiſchen Schoͤnen entdeckt, die er im Geſpraͤche mit dem Fuhrmann geſehn, und die nun ſogleich in den Pavillon trat.

»Ich bin Ihnen,« ſagte ſie, indem ſie die Maske abnahm,»fuͤr Ihre Freundlichkeit an dem heutigen Abende noch herzlichen Dank ſchuldig. Es iſt mehr, als ich von ei⸗ nem voͤllig Fremden je erwarten konnte.«

»Ah! wegen des Fuhrmanns,« entgegnete Valentin,