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der Bauchredner. 249
Valentin beinahe unbewußt mit ihnen zog, bis er vor einem Gebaͤude ſtand, welches der große pavillon genannt wurde, und eine Ausſicht uͤber den großeſten Theil der Gärten ge⸗ ſtattete.
„Hier muß es ſich gut ſitzen laſſen,« dachte Valentin. „Ich will hineingehn.« Er trat daher in den Pavillon, und fand ihn gedrängt voll von ſonderbar ausſehenden Per⸗ ſonen, die ſich lebendig und neckend zwiſchen einander um⸗ hertrieben.
Nachdem er ſich in eine der Ferſtervertiefungen der Frontſeite geſetzt, ſo daß er die Scene vollkommen uͤberſe⸗ hen konnte, nahm er wiederum ſeine wirklich außerordent⸗ liche Naſe ab, um freier ſehen zu koͤnnen. Unmittelbar unter ihm tanzten mehrere auffallende Charaktere eine Qua⸗ drille, was eine ſonderbare Wirkung machte, inſofern alle unterſchiede aufgehoben zu ſein ſchienen. Ein Straßenkehrer tanzte mit einer perſiſchen Prinzeſſin, ein wilder rother In⸗ dianer mit einer Nonne, ein gelehrter Richter mit einer nußbraunen Zigeunerin, und ein Schornſteinfeger mit einer Sylphide, waͤhrend der Styl, in welchem ſich jeder bewegte,
ſo charakteriſtiſch war, daß ſie darauf ſtudiert zu haben
ſchienen, die Scene ſo grotesk⸗ſpaßhaft zu machen, als moͤglich.


