234 Valentin Vox
die Frage!« Und der Redner nickte bezeichnend mit dem Kopfe.»Nu, worum alſo broochen wir keene 24
»Weil,« entgegnete Valentin, mit einer Stimme, die von der entgegengeſetzten Seite der Cejuͤte zu kommen ſchien, »weil dann jeder Narr, wie Sie, dieſelbe mißbrauchen koͤnnte.«
Das war genug. Der Redner legte ſeine Pfeife hin, that einen tuͤchtigen Schluck Bier, zog den Rock aus, ſchob die Hemdsärmeln uͤber den Ellenbogen und forderte die Stimme zu einem Borkampfe heraus.
Im Augenblicke war die ganze Cajute in Aufruhr. Die Damen baten ihre Liebhaber dringend, ſich nicht hin⸗ einzumiſchen, waͤhrend die Dame des Redners ihre Arme um ſeinen Hals ſchlang, und ihn mit Thraͤnen in den Augen beſchwur,»ſeine Haͤnde nicht zu beſchmutzen, indem er ſich mit einem ſo niedrig gebornen Menſchen gemein mache.«
Lange Zeit blieb der enragirte Redner unerbittlich, wurde aber doch endlich vermocht, ſeinen Rock wieder anzuziehn und die Gemuͤther der Herren und Damen beruhigten ſich wieder, obſchon er jedem Rache gelobte, der es wagen wuͤrde, anberer Meinung zu ſein, als er.
Es befanden ſich hier indeß einige verheirathete Herren,


