Teil eines Werkes 
1. Band (1840)
Entstehung
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der Bauchredner. 233

abſolute Nothwendigkeit der Annahme einer allgemeinen Abſtimmung zeigte. Der Laͤrm, welchen dieſer aus⸗ gezeichnete Redner machte, erſtickte die Stimmen Aller, die ebenfalls ihr Wort dazu zu geben wuͤnſchten, und wenn Jemand beabſichtigte, eine Meinung zu äußern, die auch nur im Geringſten von der abwich, welche jener geaußert hatte, konnte er gewiß ſein, daß einige, weder elegant noch grammatiſch richtig ausgedruͤckte, ſonderbare Redensarten auf ihn herabregnen wuͤrden.

Um zu erfahren, wie weit jener in der Durchfuͤhrung ſeiner Grundſatze gehen wuͤrde, nahm Valentin endlich, als der Redner jeden einen Verräther nannte, der das beſtrei⸗ ten wuͤrde, Gelegenheit, in einem groben Tone zu bemer⸗ ken:»Wir brauchen hier keine allgemeine Abſtimmung.«

»Wir brochen hier keene!« rief der Redner.»Mein Seel'!. broochen keene!... Ei daß Dir!... broochen keene allge... Hol' mir der Teufel!... Was broochen wir denn anderſch? ZJeder Menſch ſoll gleich ſind, ohne Unterſchied, un wer das nich voch ſagt, muß aus de menſchliche Jeſellſchaft rausgeſchmiſſen werden... Broochen keene alljemeene Abſtimmung!... Ei da ſollte ja... doch halt! eine kleene Erholung uf dieſe Dumniheit üt

Nu, un worum broochen wir denn keene?.. Das is