Teil eines Werkes 
1. Band (1840)
Entstehung
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26 Valentin Vor

leidigt hatten, und hatte er dergleichen vor, ſo war er ſo wenig ſtrupulos, daß er einſt die Verheirathung einer jungen Dame, die ihn, wie er glaubte, beim Tanze belei⸗ digt hatte, verhinderte, indem er, als der Geiſtliche ſagte: »Weiß Jemand von Euch einen Grund oder ein Hinder⸗ niß, weshalb dieſe beiden Perſonen nicht in heiliger Ehe vereinigt werden konnen, ſo moͤge er es erklären!«— mit weiblicher Stimme rief:»„Ich thue Einſpruch gegen dieſe Heirath!«

»Die Perſon,« entgegnete der Geiſtliche mit Wurde, »welche Einſpruch gethan hat,— ſich gefaͤlligſt in die Sacriſtei.«

Die Augen der Verſammelten ſuchten forſchend umher, aber ihr Blinzeln und Suchen war vergebens. Es erſchien Niemand in der Sacriſtei; allein die Dame, gegen deren Verheirathung auf dieſe Weiſe Einſpruch geſchehen war, fiel in Ohnmacht und mußte in einem Wagen nach Hauſe gebracht werden.

Valentin's erſtes öffentliches Auftreten jedoch geſchah bei einer Volksverſammlung in der Guildhall, die den Zweck hatte an die Stelle eines mit Tode abgegangenen Depu⸗ tirten einen andern paſſenden Mann zu erwaͤhlen. Der Parteigeiſt brach bei der Gelegenheit in helle Flammen aus,