der Bauchredner. 27
und die Halle war zur beſtimmten Stunde bis zum ueber⸗ maß von den Freunden der Candidaten angefuͤllt, die ein⸗ ander Blicke zuwarfen, als wuͤrden ſie nur durch die Ge⸗ ſetze von Gewaltthätigkeiten zuruͤckgehalten.
Als der Mayor im Begriff war, die Sitzung zu eroff⸗ nen, und lebhaft die Hoffnung ausſprach, daß alle Par⸗ teien ein ruhiges, unparteiſches Ohr mitgebracht haben wuͤrden, trat Valentin ein, und als es ihm durch Beharr⸗ lichkeit gelungen war, die Stufen der Rednerbuͤhne zu erreichen, von der herab die Wähler haranguirt werden ſollten, ſo ſchickte er ſich an, ſeine Operationen zu be⸗ ginnen.
Der erſte Redner war Maſter Creedale, ein aͤußerſt ſchmaͤchtiger Herr, mit einer ſeltſamen tiefgefurchten Naſe, der von der liberalen Seite her auftrat, um Maſter Job Stone zu empfehlen.
»Gentlemen!« ſagte Maſter Creedale.
„Dummes Zeug!« rief Valentin, mit verſtellter Stim⸗ me, die aus einem entfernten Theile der Halle herzukom⸗ men ſchien.
»Gentlemen!« wiederholte Maſter Creedale, mit Nachdruck.
»Pah! pah!« rief Valentin, mit verandertem Tone.


