Teil eines Werkes 
11. Bändchen (1827) Die beiden Veroneser : Lustspiel / von Shakspeare ; frei bearbeitet von Meyer
Entstehung
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Er ſollte ſterben, als man Claudio Enthauptete, und gleicht ſo, 2 waͤr⸗ Es Claudio ſelbſt.

(Er enthült S

Perzog (zu IJſabellen.) um eures Bruders willen, Dem er ſo ähnlich ſieht, ſey ihm verziehn. Ihr aber, Holde, gebt mir eure Hand, und ſagt: ihr wollt die Meine ſeyn. Dann iſt Er auch mein Bruder. Doch das Weitere Laßt uns zu ſchicklicherer Zeit beſprechen. Gerettet ſieht ſich nun auch Angeloz Mich duͤnkt, es glanzt ein neuer Lebensſtrahl In ſeinem Auge. Angelo die Suͤnde Trennt ſich von euch. Liebt euer Weib! Ihr Werth Giebt die verlorne Wuͤrde euch zuruͤck. Ich fuͤhle zur Verzeihung mich geneigt. Nur einem Einz'gen kann ich nicht vergeben. (Zu Luciv.) Cuch, der als einen Thoren, eine Memme, Als Wollͤſtling, als Eſel und Verruͤckten Mich ſchilderte! Womit verdient' ich denn Die Ehrennamen? 8 e Meiner Treu, gnaͤdigſter Herr! das ſagt· ich ja nur zum Spaß. Wollt ihr mich deßhalb aufhängen laſſen, ſo ſteht das bei euch. Doch waͤr' mir's lie⸗ ber, wenn es euch gefiele, mich auspeitſchen zu laſſen. Herzog. Erſt ausgepeitſcht und hinterdrein gehangen! Profoß, macht in der Stadt umher bekannt Wenn bieſer lieberliche Kerl ein Weib 3