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Auf ſein Geheiß— da das Geruͤcht— Von einer Klage gegen Angelo— Kam ich hieher, an ſeiner Statt zu
Was Wahres er und Falſches weiß, und was er
Mit ſeinem Eid, und jeglichem Beweis, Der Klarheit hier verbreitet, will belegen, Sobald er worgefodert wird. Zuerſt
Sollt ihr dies Weib, von dem der wuͤrd'ge Herr
So offentlich, perſoͤnlich angeklagt wird, Vor ihren eignen Augen widerlegt ſehn, Bis ſie von ſelbſt bekennt.
Herzog. Laßt hoͤren, Moͤnch. (Fſaberte wird bewacht abgeführt: Mariane tritt näher)
Muͤßt ihr nicht laͤcheln, Angelo? O Himmel! Was das fuͤr leere, arme Thoren ſind!
Gebt Seſſel uns. Kommt, Vetter Angelo, Hier muß ich unpartheiſſch ſeyn. Seyd Richter In eurer eignen Sache. Iſt dies hier
Der Zeuge, Mönch?— Wohlan, ſie zeige erſt
Ihr Angeſicht und rede dann!
Mariane. Verzeiht Mein Furſt, enthullen werd' ich eher nicht Mein Antlitz, als bis mein Gemahl es mir Gebietet.
Herzog. Wie? Vermaͤhlt?
Mariane.
8 Aot.
Nein, gnäd'ger Herr. 5
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