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1. Scene⸗ 129
Auf unſern Stellvertreter loszuhetzen! Sucht dieſen Pater auf!
Noch geſtern Abend Sah ich ſie mit dem Pater im Gefaͤngniß. Ein unverſchaͤmter Mönch! ein Lumpenkerl!
Pyeter. Heil euer Hoheit! Mit Erſtaunen hoͤr⸗ ich, Wie euer koͤnigliches Ohr getaͤuſcht wird. Zuerſt vernehmt, daß dieſes Madchen hier Hoͤchſt ungerecht den Stellvertreter anklagt. Er iſt ſo frei von der Beſchuldigung, Sie angetaſtet und befleckt zu haben,
Als wie ein neugebornes Kind.
Herzog. Wir glauben's. Kennt ihr den Pater Ludewig, von dem Sie ſprach? P e ter. Er iſt mir als ein heiliger und frommer Mann bekannt, und nicht als Kuppler, Wie ihn hier dieſer Ehrenmann beſchrieb. Glaubt mir, er iſt ein Mann, der nie, wie hier Geſagt ward, eure Hoheit läſterte. Auf's ſchaͤndlichſte, mein Fuͤrſt! Verlaßt euch drauf. Rechtfert'gen wird er ſich auf jeden Fall. Allein ein heft'ges Fieber, es ergriff ihn
In dieſem Augenblicke, gnäd'ger Herr. 6**


