Teil eines Werkes 
Neunter Theil (1833) Cymbeline
Entstehung
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zum achten Bande. 373

die Falio, die Q. The good— mangelhaft, es fehlt etwas im

ruck, das vergeſſen iſt. U mal anno, war ſchon laͤngſt im Italiäniſchen, ſo wie, gleichſam komiſch, the good Jear, ein Fluch in England. Dieſen, der halb ſcherzhaft klingt, braucht hier der alte Greis. Und vie Editoren, die den Dichter ſo we⸗ nig wie ihre eigne Sprache verſtehn, machen hieraus: the gou- jeers, morbus gallicus. Ja ſelbſt der alte Florio, der es doch wohl wiſſen konnte, wird gehofmeiſtert, wenn er i) mal anno mit good year uͤberſetzt: er ſoll auch goujeers ſchreiben. So wol⸗ len Hanmer, Farmer, Steevens und Johnſon.

Se 377. V. 1. v. v.„Das hoͤchſtens nur“— nach Folio, die dem Albanien dieſen Vers und nicht der Goneril giebt.

S. 380. Z. 10 v. u.— Edg.„nie gab ich mich kund.“ — Neyer(o fault) reyeal'd neyself unto him.— 0 fault! kann hier nicht(ſ. oben Merry Wives) heißen,„O Fehler, den ich beging“— ſondern iſt nur Interjection: Weh! o Schade! nichts weiter, es fehlt ohne Nachtheil im Deutſchen.

S. 283. Kent.„Iſt dies das verheißne Ende?“— Der prophezeite juͤngſte Tag.

S. 384. Lear.„und todt mein armes Naͤrrchen.“— Hier haben manche an den Narren denken wollen, deſſen ſich Lear hier unmoͤglich erinnern kann.

S. 385. Kent.„Ich muß zur Reiſe bald geruͤſtet ſeyn.“ — Kent iſt ſterbend und kann unmoͤglich nach den vorigen Be⸗ ſchreibungen den Lear lange uͤberleben, wenn er gleich nicht auf der Buͤhne zu ſterben braucht.