Teil eines Werkes 
Neunter Theil (1833) Cymbeline
Entstehung
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Sz3. Cymbeline. 9

Dein treuer Diener ſtets: mein Wort verpfaͤnd' ich, Daß er's auch bleiben wird. Piſ. Ich dank' Eu'r Hoheit. Roͤn. Komm, laß uns etwas gehn. Imog. Frag' bei mir an In einer halben Stunde: meinen Herrn Mußt du an Bord noch ſehn: fuͤr jetzt verlaß mich.

(ule ab.)

Dr t 6 e.

Freier Platz⸗ (Cloten tritt auf mit zwei Edelleuten⸗)

1. Edelmann.

Prinz, ich moͤchte Euch doch rathen, das Hemde zu wech⸗ ſeln; die Heftigkeit der Bewegung macht, daß Ihr wie ein Opfer raucht: wo Luft ausſtroͤmt, zieht auch Luft ein: und keine aͤußere Luft iſt ſo geſund, als die Ihr ausſtroͤmt.

Clot. Wenn mein Hemd blutig wäre, dann follt's ge⸗* wechſelt Hab' ich ihn verwundet?

2. Edelm. Cür ſich.) Nein, wahrhaftig; nicht einmal ſeine Geduld.

1. Edelm. Ihn verwundet? ſein Koͤrper iſt ein durch⸗ dringliches Beingerippe, wenn er nicht verwundet iſt: er iſt eine Durchfahrt fuͤr Stahl, wenn er nicht verwundet iſt.

2. Edelm.(für ſich.) Sein Degen hatte Schulden; und verſteckte ſich hinterwaͤrts.

Clot. Der Schurke wollte mir nicht ſtehn.

2. Edelm.(für ſich.) Nein; er floh immer vorwarts, auf dein Geſicht zu.

1. Edelm. Euch ſtehn! Ihr habt ſelbſt ſchon Land genug: aber er vergroͤßerte Euren Beſitz; er gab Euch noch etwas Boden zu.

2. Edelm.(für ſich.) Ja, ſo viel Zoll als du Welt⸗ meere haſt; Ihr Laffen!

Clot. Ich wollte, ſie waͤren nicht zwiſchen uns ge⸗ kommen.

2. Edelm.(für ſich.) Das wollte ich auch, bis du ge⸗