Teil eines Werkes 
Achter Theil (1832) Die lustigen Weiber von Windsor
Entstehung
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Schutz und Willkommen. Eil' und nimm ihn auf;— Säumſt du'ne halbe Stunde nur, ſo iſt Sein Leben, dein's und Aller, die ihn ſchuͤtzen Verlohren ohne Rettung fort denn, fort! Und folge mir; ich ſchaffe, dich zu ſchuͤtzen, Ein ſchnell Geleit. Rent. Schlaͤfſt du, erſchoͤpfte Kraft?— Ein Balſam waͤr's fuͤr dein zerrißnes Leben, Das, iſt dir ſolche Lindrung nicht vergoͤnnt, Wohl ſchwer geſundet.— Gum Narren.) Komm, hilf dei⸗ nem Herrn, Du darfſt zuruͤck nicht bleiben. Gloſt. Kommt, hinweg! (Kent, Gloſter und der Narr tragen den König fort.)

(Edgar bleibt allein.)

edg. Seh'n wir den Beßren tragen unſern Schmerz, Kaum ruͤhrt das eigne Leid noch unſer Herz. Wer einſam duldet, fuͤhlt die tiefſte Pein, Fern jeder Luſt, traͤgt er den Schmerz allein: Doch kann das Herz viel Leiden uberwinden, Wenn ſich zur Qual und Noth Genoſſen finden. Mein Ungluͤck dunkt mir leicht und minder ſcharf, Da, was mich beugt, den König niederwarf; Er kind⸗ ich vaterlos. Nun, Thoms, wohlan, Merk auf den Sturm der Zeit; erſchein' erſt dann, Wenn die Verleumdung, deren Schmach dich peinigt, Beſchämt durch Pruͤfung deinen Namen reinigt. Komme, was will die Nacht, flieht nur der Koͤnig!— Gieb Acht! Gieb Acht! Cgeht ab.)

Siebente Szene. Gloſters Schloß.

(Es treten auf Cornwall, Regan, Goneril, Edmund und Bediente.)

Cornwall.

Eilt ſogleich zu Mylord, Eurem Gemahl; zeigt ihm dieſen Brief; die franzöſiſche Armee iſt gelandet. Geht, ſucht den Schurken Gloſter. Ceinige Bediente gehn ab.)