Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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Sz. 4. Troilus und Creſſida.

(Hector tritt auf.)

Zect. Wer biſt du, Grieche? biſt du Hectors wuͤrdig? Von echtem Blut und Ehre?

Therſ. Rein, nein, ich bin ein Schuft, ein ſchaͤbichter, ſchmaͤhſuͤchtiger Bube, ein recht armſeliger Lump.

Zect. Ich glaube dir, drum lebe!

(Hector geht ab.)

Therſ. Gott Lob und Dank, daß du mir glauben willſt; aber die Peſt breche dir den Hals, daß du mich ſo er⸗ ſchreckt haſt. Was iſt aus den liederlichen Bengeln ge⸗ worden? Ich denke, ſie haben ſich einander aufgefreſſen? uͤber das Wunder wollt' ich mich todtlachen. Und doch frißt ſich auf gewiſſe Weiſe die Liederlichkeit ſelbſt auf. Ich will ſie ſuchen.

(er geht ab.)

Ebendaſelbſt.

(Diomed und ein Diener treten auf.)

Diomed.

Gzeh, Knappe, nimm das Pferd des Troilus, Und bring das gute Roß an Creſſida: Entbiete meinen Ritterdienſt der Schoͤnen, Sag, der verliebte Troer ſey gezuͤchtigt, Und ich ihr treubewaͤhrter Held. Dien. Ich gehe.(ab.)

(Agamemnon tritt auf.)

Agam. Drauf, drauf! der wuͤthige Polydamas Erſchlug Menon; Baſtard Margarelon Siegt uͤber Doreus; Steht als Coloß, und ſchwenkt den Weberbaum S6 uͤberm hingeſtreckten wunden Leib

er Fuͤrſten Cedius und Epiſtrophus: Polyrenes iſt todt; Amphimachus Und Thoas ſchwer verwundet; todt Patroclus,