Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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342 Troilus und Creſſida. A. V

Hector legt ſchon die Waffen an daheim,

Und Ajax, Eu'r Geleitsmann, harrt auf Euch. Troil. Ich ſteh zu Dienſt, mein guͤtger Fuͤrſt, lebt

wohl.

Fahr wohl, du, Falſche; und du Diomed,

Du faͤllſt, wenn nicht ein Thurm dein Haupt umfaͤht. Ulyſſ. Ich bring' Euch bis ans Thor. Troil. Empfangt verwirrten Dank.

(Troilus, Aeneas und ulyſſes ab.)

Therſ. Kaͤme mir nur der Schurke Diomed in den Wurf, ich wollte kraͤchzen wie ein Rabe;— dem wollt' ich, dem wollt' ich prophezeien! Patroclus giebt mir was ich will, wenn ich ihm von dieſer Hure ſage: kein Papagei thut mehr fuͤr eine Mandel, als er fuͤr eine willige Metze. Unzucht, Un⸗ zucht; lauter Krieg und Liederlichkeit; die bleiben immer in der Mode. Daß ein Teufel aus dem Flammenpfuhl ſie hohlte!—

(er geht ab.)

Dritte Szene. Troja, im Pallaſt. (Hector und Andromache treten auf.)

Andromache.

Wann war mein Gatte je ſo ſchlimm gelaunt, Sein Ohr zu ſchließen einer Warnungsſtimme? Entwaffn', entwaffne dich, ſficht heute nicht. Zect. Du zwingſt mich hart zu ſeyn; geh du hinein! Bei allen ew'gen Goͤttern, ich will kaͤmpfen. Androm. Mein Traum weiſſagt ein Ungluͤck dieſem Tag! Bect. Nichts weiter, ſag ich!—

(Caſſandra kommt.) Caſſ. Wo iſt mein Bruder Hector? Androm. Bewaffnet, Schweſter, und auf Blut geſtellt.

Stimm' ein mit mir in lautem, heftgen Flehn! Beſchwoͤren wir ihn knieend! denn mir traͤumte