Sz. 2. Troilus und Creſſida. 337
Diom. Nein, nicht gut Nacht; ich bin dein Nart nicht laͤnger. Troil. Dein Beßrer muß es ſeyn!. cCreſſ. Ein Wort ins Ohr— Troil. O Tod und Wahnſinn!— Ulyſſ. Ihr ſeyd bewegt Puin 5 laßt uns fort, ich bitt
uch, Daß Euer Schmerz ſich nicht entladen moge Zu wuͤth'ger That. Der Ort hier iſt gefaͤhrlich, Die Zeit todbringend; ich beſchwoͤr' Euch, kommt. Troil. Seht nur, o ſeht! Ulyſſ. Entfernt Euch, werther Prinz. Ihr ſeyd dem Wahnſinn nah: kommt, lieber Herr. Troil. Ich bitt' dich, bleib. Uyſſ. Ihr habt nicht Faſſung, kommt. Troil. Ich bitt Euch, bleibt. Bei Hoͤll und Hoͤllen⸗
qual, Ich rede nicht ein Wort. Diom. Nun dann, gut Nacht! Creſſ. Du gehſt doch nicht in Zorn? Troil. Das kuͤmmert dich?— Verwelkte
lyſſ. Still, Prinz! Troil. Beim Jupiter, Ich ſchweige.
Creſſ. Mein Beſchuͤtzer,— lieber Grieche— Diom. Pah! pah! lebt h nn habt mich nur zum eſten! Creſſ. Nein ganz gewiß— Kommt noch ein⸗ mal her. Ulyſſ. Ihr ſchreckt zuſammen Prinz: wollt Ihr
nun gehn? Ihr brecht noch los! Troil. Sie ſtreicht die Wang' ihm! Uyſſ. Kommt! Troil. Nein, bleibt. S Zeus, ich rede nicht ein ort
Geduld haͤlt Wache zwiſchen meinem Willen, Und aller Kraͤnkung. Bleibt nur noch ein wenig.
Therſ. Wie der Unzuchtteufel mit dem feiſten Bauch und dem Karpoffelfinger die zwei zuſammenkitzelt! Siede, Liederlichkeit, ſiede!
Diom. So willſt du wirklich?
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