Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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Sz. 3. Ende gut, Alles gut. 37

Bert. Hier ſchreibt mir meine Mutter: was ſie

meldet Weiß ich noch nicht. Par. Das zeigt ſich ſchon. Ins Feld, mein Sohn, ins Feld! Dem bleibt die Ehr' unſichtbar in der Taſche, Der hier zu Hauſe herzt den Seelenſchatz, In deſſen Arm ſein maͤnnlich Mark vergeudend, Das den Galopp und hohen Sprung von Mars Feurigem Roß aushalten ſoll. Hinaus! In ferne Zonen! Frankreich iſt ein Stall, Und wir die Maͤhren drin: drum fort ins Feld! Bert. So ſolls geſchehn: ich ſende ſie nach Haus, Der Mutter offenbar' ich meinen Abſcheu, Und was mich trieb von hier: dem Koͤnig ſchreib' ich Was ich zu ſagen fuͤrchte. Seine Mitgift Schafft mir die Mittel zum toscan'ſchen Krieg, Wo Ritter kaͤmpfen. Krieg wird Zeitvertreib Gegen ſolch Hauskreuz und verhaßtes Weib. Par. Und bleibt dir ſolch Capriccio auch gewiß? Bert. Geh mit mir auf mein Zimmer, rathe mir: Sie ſoll ſogleich hinweg: ich gehe morgen Ins Feld; ſie laß ich einſam ihren Sorgen. Par. Heiſſa, wie ſpringt der Ball und laͤrmt! dein Ehſtand Mein armer Knabe, ward dir fruͤh zum Wehſtand! Drum fort! Verlaß ſie, maͤnnlich dich zu zeigen: Der Koͤnig kraͤnkt dich,— ſtill! wir muͤſſen ſchweigen.

(ſie gehn ab.)