30 Ende gut, Alles gut. A. II.
Par. Recht ſo, das meinte ich; eben das. Laf. Wahrhaftig, ein Delphin iſt nicht muntrer: mein Seel ich rede mit aller Hochachtung— Par. Nein,'s iſt ſeltſam, ſehr ſeltſam; das iſt das kurze und das lange von der Sache; und der muß von hoͤchſt fascinirtem Geiſt ſeyn, der nicht geſtehn will, es ſey die—
Laf. Unverkennbare Hand des Himmels.—
Par. Ja, ſo ſag' ich⸗
Laf. In einem ſehr ſchwachen—
Par. Und hinfaͤlligen Werkzeug große Macht, große Ener⸗ gie: wovon allerdings noch anderweitiger Gebrauch ſtatt finden ſollte, als nur zur Geneſung des Koͤnigs; damit wir alle—
Laf. Dankbar ſeyn moͤchten.
(Der König, Helena und Gefolge treten auf.)
Par. Das wollt' ich auch ſagen, Ihr ſagtet wohl. Hier kommt der Konig. Laf. Luſtick, wie der Hollaͤnder ſpricht. Ich will allen Maͤdchen dafür noch einmal ſo gut ſeyn, ſo lange ich noch einen Zahn im Kopfe habe. Wahrhaftig, er iſt im Stande, und fordert ſie zu einer Courante auf. Par. Mort du vinaigre! Iſt das nicht Helena? Laf. Beim Himmel! das glaub' ich auch. Roͤn. Geht, ruft Uns alle Ritter meines Hofs.— Du, ſitz' bei deinem Kranken, holder Arzt; Und dieſe neu geneſ'ene Hand, durch dich Begabt mit laͤngſt verbannter Kraft, beſtaͤt'ge Vochmals dir jene zugeſagte Gabe, Dein, wie du ſie nur nennſt. (Einige Hofleute treten auf.)
Nun, ſchoͤnes Kind, ſchau um: dieß muntre Volk
Von wackern Juͤnglingen folgt meinem Willen,
Gehorſam meinem koͤniglichen Spruch
Und Vaterwort: ſo nenne frei dir Einen:
Du darfſt dir waͤhlen, jene nicht verneinen. Zel. Ein fromm und ſchoͤnes Fraͤulein ſend' Euch Allen
Der Liebe Gunſt,— Euch Allen, bis auf Einen. Laf. Ich gaͤb' den braunen Bleß mit ſammt dem
Zeng,


