20 Ende gut, Alles gut.
3 weiter Aufzug.
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Erſte Szene Paris.
(Es treten auf der König von Frankreich, mehrere junge Edel⸗ leute, Bertram und Parolles. Trompeten und Zinken.)
Ronig. Lebt wohl, Herrn; dieſe kriegriſche Geſinnung Haltet mir feſt; auch Ihr, mein Herr, lebt wohl, Theilt unter Euch den Rath; nimmt jeder Alles, Dehnt ſich die Gabe den Empfaͤngern aus, Und reicht fuͤr beide hin. 1. Edelm. Wir hoffen, Herr, Als wohlverſuchte Krieger heimzukehren, Und Eure Majeſtaͤt geſund zu ſehn. Ron. Nein, nein, das kann nicht ſeyn; doch will mein Herz Sich nicht geſtehn, daß es die Krankheit hegt, Die meinem Leben droht. Geht, junge Ritter; Leb' ich nun, oder ſterbe, ſeyd die Soͤhne Wuͤrdger Franzoſen; zeigt dem obern Welſchland, Den Ausgearteten, die nur den Fall Der letzten Monarchie geerbt, Ihr kamt nicht Als Freier,— nein, als Bräutigam der Ehr'; und wo Der bravſte Buhle zagt, erringt das Ziel, Daß Fama laut Euch ausruft. So lebt wohl.— 2. Edelm. Heil Euch, mein Koͤnig! ganz nach Euerm Wunſch!— Roͤn. Die welſchen Maͤdchen ſeyd auf Eurer ut!—
Der Franke, ſagt man, kann was ſie verlangen


