Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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Sz. 1. Ende gut, Alles gut. 21

Nicht weigern: werdet nicht Gefangene, Bevor Ihr dientet. Beide. Dank fuͤr Eure Warnung! Roͤn. Lebt wohl. Kommt her zu mir.

(Der König legt ſich auf ein Ruhebett.) 1. Edelm. O lieber Graf! Ihr nicht mit uns zieht!

Par. Schad um den jungen Degen!

2. Edelm. Edler Krieg!

Par. Hoͤchſt glorreich. Schon erlebt' ich ſolchen Krieg.

Bert. Man haͤlt mich feſt: und ſtets das alte Lied: Zu jung; und kuͤnftig Jahr; und noch zu fruͤh!

Par. Treibt Junker, dich das Herz, ſo ſtiehl dich weg.

Bert. Man will, ich ſoll den Weiberknecht agiren, Hier auf dem Eſtrich meine Schuh vernutzend,

Bis Ehre weggekauft, kein Schwerdt getragen, Als nur zum Tanz! Weiß Gott, ich ſtehl' mich weg!

1. Edelm. Der Diebſtahl braͤcht' Euch Ruhm.

Par. Begeht ihn, Graf.

2. Edelm. Ich mach' Sti mit Euch; und ſo lebt

wohl.

Bert. Ich bin ſo ſehr der Eure, daß unſte Trennung einem gefolterten Koͤrper gleicht.

1. Edelm. Lebt wohl, Hauptmann.

2. Edelm. Theurer Monſieur Parolles

Par. Edle Paladine, mein Schwerdt und das Eure ſind Blutsfreunde: treffliche Degen und junge Recken, ein Wort, meine Phoͤnire. Im Regiment der Spinii werdet Ihr einen Hauptmann Spurio finden, mit einer Narbe, einem Kriegs⸗Emblem, hier auf ſeiner linken Wange: dieſe gute Klinge grub ſie ein: ſagt ihm, ich lebe, und beobach⸗ tet mir zu Gefallen ſeine Miene.

2. Edelm. Das wollen wir, edler Hauptmann.

¶die beiden Edelleute gehn ab.)

Par. Mars verſchwende ſeine Gunſt an Euch, ſeine Rovi⸗ zen! Nun, was wollt Ihr thun?

Bert. Bleibt; der Koͤnig