Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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12 Ende gut, Alles gut..

Nichts als das Neue liebt; die ihren Ernſt Allein auf Moden lenkt; bei der die Treue Mit ihren Trachten wechſelt. Alſo wuͤnſcht' er. Ich, ſcheidend, wuͤnſche wie der Abgeſchiedne, Weil ich nicht Wachs noch Honig bringe heim, Recht bald erloͤſt zu ſeyn aus meinem Stock, Raum goͤnnend Junger'n.

2. Lord. Sire, Euch liebt das Volk, Wer Ench verkennt, wird Euch am meiſten miſſen.

Bon. Ich fuͤll'nen Pb Wie lang iſts,

raf, Seit Eures Vaters Arzt geſtorben iſt? Man ruͤhmt' ihn ſehr. Bert. Sechs Monat ſinds, mein Fuͤrſt. Roͤn. Lebt' er noch, haͤtt' 9 doch mit ihm ge⸗ pruͤft. Gebt mir den Arm! die Andern ſchwächten mich Durch mancherlei Verſuch; Natur und Krankheit Moͤgen es nun entſcheiden, Willkommen, Graf; Mein Sohn iſt mir nicht thenrer. Bert. Dank Eu'r Hoheit!

(Trompetenſtoß. Alle gehn ab.)

Dritte Szene. Rouſſillon.

(Es treten auf die Gräfin, der Haushofmeiſter, und der Narr.)

Graͤfin. Ich will nun hoͤren, was Ihr von dem jungen Fraͤu⸗ lein ſagt? Batshofm. Gnaͤdige Graͤfin, ich wuͤnſchte, die Sorg⸗

falt die ich angewantt, Euer Verlangen zu befriedigen, moͤchte in den Calender meiner fruͤheren Bemuͤhungen ein⸗

getragen werden; denn wenn wir ſelbſt ſie bekannt machen,

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