Teil eines Werkes 
Sechster Theil (1831) Titus Andronicus
Entstehung
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Sz. 1. Die Comodie der Irrungen. 339

Zerz. Ei, was iſt dieß fur ein verwirrter Handel! Ich glaub' Ihr alle trankt aus Circe's Becher. Verſchloßt Ihr ihn im Kloſter, waͤr' er drin; Waͤr' er verruckt, er ſpraͤche nicht ſo ruhig, Ihr ſagt, er daheim; der Goldſchmied hier Spricht dem entgegen: Burſche, was ſagſt du? Drom. v. E. Mein Fuͤrſt, er mit der im Stachel⸗ ſchwein. Court. Er thats, und 6. vom Finger mir den ting. Ant. v. E. S iſt kähtet Fuͤrſt, ich hab den

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ing von ihr. Zerz. Sahſt du's mit an, wie er ins Kloſter ging? Court. Ja, Herr, ſo ſe ich hier Eu'r Hoheit ehe. Zerz. Nun, das iſt ſeltſam! Ruft mir die Aebtißin, Ihr alle ſeyd verwirrt, wo nicht verruͤckt! (Einer von des Herzogs Gefolge geht in die Abtei.) Aeg. Erhabner Herzog, goͤnnt mir jetzt ein Wort. Ich fand zum Gluͤck den Freund der mich erloͤſ't, ſind zahlt' die Summe, die mir Freiheit ſchafft. Zerz. Sprich offen, Syracuſer, was du willſt. Aeg. Herr, iſt Eu'r Name nicht Antipholis? Heißt dieſer Sclav, an Euern Dienſt gebunden, Nicht Dromio? Drom. v. E. Ja gewiß, ich war gebunden; Allein Gottlob, er diß das Band entzweiz Nun bin ich Dromio, ſein entbundner Diener. Aeg. Ich weiß, Ihr beid' erinnert Euch noch mein! Drom. v. E. An uns S wir durch Euch erinnert, Herr Denn juͤngſt noch waren wir gleich Euch gebunden. Hat Zwick Euch in der Cur? Ich will nicht hoffen! Aeg. Was thut Ihr denn ſo Ihr kennt mich wo

Ant. v. E. Ich ſah Euch nie im Leben Herr, bis jetzt.

Aeg. O! Gram hat mich gewelkt, ſeit Ihr mich ſaht, S