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Sz. 4. Titus Andronicus. N
Und wahrlich, nimmer ſoll mein Herz ſich freu'n, Bis Titus ganzer Stamm hinweggetilgt.
Zu dir nun, liebſter Mohr, will ich mich wenden, Indeß die Knaben jene Dirne ſchaͤnden. Cab.)
Vierte Szene. Daſelbſt. (Es treten auf Aaron, Quintus und Marcus.)
Aaron. Kommt, wackre Herrn, folgt mir in ſchnellſter Eil, Ich bring' Euch zu der finſtern Grube gleich, Wo ich den Panther feſt im Schlafe ſah. Quint. Was es auch deute, truͤbe ward mein Blick. Marc, Und meiner wahrlich auch: ſchaͤmt' ich mich t
ni Ich ließe gern die Jagd und ſchliefe hier.“ (Marcus fällt in die Grube.) Euint. Was, fielſt du? Welche e Gruft iſt e
ieb, Der wild Geſtraͤuch die Muͤndung ganz bedeckt, Auf deſſen Blättern juͤngſt vergoßnes Blut o friſch, wie Morgenthau im Bluͤtenkelch? Mir ſcheint, voll boͤſer Ahndung iſt der Ort!— Sag Bruder, fuhlſt du Schmerz nach deinem Fall? Marc. D. Bruder, durch das ſchrecklichſte Geſicht, Deß Anblick je ein Herz zum Jammer zwang. Aar.(beiſeit.) Den Kaiſer hohl ich jetzt, ſie hier zu inden,
Daß er nach äußerm Schein vermuthen muß, Sie ſeyn es, die den Bruder ihm erſchlagen.(ab.) Warc. Was troͤſteſt du mich nicht, und hilfſt mir
ort Aus dieſer ſchnoden, blutbefleckten Gruft? uint. Ohnmaͤchtig bin ich durch ſeltſame Furcht,
Die Glieder zittern kalt im Todesſchweiß,
dein Herz argwohnt mehr, als mein Aug' erſpaͤht. Marc. Damit du ſtehſt, du hab'ſt ein ahndend Herz,


